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Forum - Kaltenstein am Hoxberg

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Alarion
(9 Posts bisher)
12.04.2009 17:34 (UTC)[zitieren]
Die Hexensage
Angeblich soll im 16. Jahrhundert der Hoxberg und vor allem der Kaltenstein ein Hexentreffpunkt gewesen sein. Der Kaltenstein soll dabei das magische Zentrum der Hexen gewesen sein. Hier haben die Hexen angebliche schauerliche Rituale veranstaltet und mit dem Teufel gebuhlt.

Die Goldschatzsage
Diese Legende besagt, dass unter dem Kaltenstein Zwerge leben, die dort einen kostbaren Goldschatz versteckt halten. Wenn an Karfreitag die Glocke der nächst gelegenen Kirche das letzte Mal schlägt, soll sich der Kaltenstein einmal um seine eigene Achse drehen. Der Weg unter den Kaltenstein sei dann frei und die Zwerge gäben den Schatz dann an den nächst Mutigsten frei. Diese Sage ist wahrscheinlich Anfang des 17. Jahrhunderts entstanden und wurde zur Unterhaltung erzählt. Es handelt sich hierbei um ein authentisches Stück Volksüberlieferung.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten gab es eine Wiederbelebung des Keltenkultes in Deutschland. In Lebach wurde die Darstellung über den Kaltenstein als Keltenstätte und heidnische Priester, die dort einen Schatz vor christlichen Missionaren verstecken würden, propagiert. Aus der Zeit vor 1935 gibt es allerdings keine mündlichen oder schriftlichen Quellen, die über eine solche Keltenstätte am Kaltenstein berichten. Nationalsozialistische Jugendgruppen wie die Hitlerjugend und Schulklassen aus Lebach und Umgebung führten während der Zeit des NS-Regimes Wanderungen an den Stein durch, nachdem der Autor Otto Schmitz eine zur NS-Ideologie passende Geschichte über den Felsblock im Hoxberger Wald verfasste.



Es gibt am Stein mehrere Aufmauerungen und Einbuchtungen für Kerzen und Heiligenfiguren zur Darstellung der "sieben Schmerzen Marias". Auf der Oberfläche des Steins steht ein großes Holzkreuz. Der Kaltensteinpfad, der um den Kaltenstein führt könnte früher einmal ein Kreuzweg gewesen sein.

(Quelle: Wikipedia)

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